Vergessene Kräuter und Gemüsearten

Die Tagetes, oder auch Studentenblume genannt. Eigentlich kennt man die Tagetes als Zierpflanze. Ihr Ursprung stammt aus Mexiko, aber heute finden wir sie weitverbreitet bis hin nach Ostasien, Indien und Afrika wieder. Ihre langen Blätter haben einen strengen Geruch und die Farbe der Blüten schwankt von gelb bis rot und orange. In Afrika werden die Blätter als Gewürz verwendet und in Indien, trocknet man die Blüten um somit den Safran zu verfälschen.

Kuhblume oder auch Löwenzahn genannt:
Ja der Löwenzahn, jeder kennt ihn von den Wiesen im Frühjahr. Doch wissen nicht viele Köche, dass man den jungen nicht gedüngten Löwenzahn verzehren kann. Wir verarbeiten oft die Blüte z.b. um einen Risotto zuzubereiten. Er bekommt dann eine schöne Safranartige gelbe Farbe mit einem süßlichem halb bitterem Aroma.
Die jungen Blätter bereiten wir in unserer Küche mit getrockneten Tomaten und einem Nussöl zu. Und der Clou dabei ist, wir verarbeiten den Salat warm und servieren ihn mit einem kurzgebratenem Lammfilet.

Die fette Henne:
Die Fette Henne befindet sich vor allem in trockenen und sonnigen Regionen. Die bis zu 50 Zentimeter hohe Staude (die mit Sicherheit schon in fast jedem Garten einmal stand) besitzt dicke grüne Blätter. Ihre Blätter sind extrem fleischig, saftig. Ihre Blätter schneiden wir in Kleine Streifen und mischen sie unter Salat.

Alfa Alfa - Sprossen oder auch bekannt als Büffelkraut:
Die Alfa Alfasprosse kennen wir hauptsächlich als Keimling.
Ihre fein Haarigen bis ca. 5cm langen Keimlinge haben einen höheren Proteingehalt als Fleisch oder Milch. Sie enthalten Vitamine A, B, sowie C und sind darüber hinaus sehr reich an Vitamine D, E, G, K und U ferner Vitamin B12, Kalzium, Eisen, und Natrium.
Wer diese Sprossen frisch kauft, kann sie nicht länger als maximal 4 Tage im Kühlschrank aufheben. Der Geschmack der Sprosse ist würzig bis scharf nussig.

Die Taglilie:
Diese Art von Lilien, blühen wirklich nur einen Tag. Essbar sind eigentlich nur ihre Blüten, am liebsten mag ich sie nachdem sie verblüht sind, so ca. 1- 2 Tage später. Dann entfaltet sich Ihr leichtes süßliches Aroma, was durchaus, manchmal einwenig nach Honig erinnert. Aber nicht zu vergessen ist, das man Ihre Blüten frisch gezupft oder wie schon gesagt halb getrocknet verzehren kann.
Wusabis, kreativ kochen!